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Matcha ist bekannt für seine gesundheitlichen Vorteile und seine sanfte Energie – kann aber bei ungeeignetem Konsum auch Nebenwirkungen verursachen. In diesem ausführlichen Artikel erklären wir die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen, die dahinterliegenden Mechanismen und praktische Tipps, damit du Matcha ohne Unwohlsein genießen kannst.
Lesezeit: 10 Minuten
Matcha ist ein Grüntee-Blattpulver, das vollständig mitgetrunken wird – dadurch ist die Konzentration an Koffein, Catechinen (EGCG) und L-Theanin besonders hoch. Diese Nährstoffdichte erklärt die antioxidativen und aktivierenden Effekte, kann den Körper aber auch überfordern, wenn die Verträglichkeit falsch eingeschätzt wird. Jede Person reagiert unterschiedlich auf Tannine, Koffein und Ballaststoffe – Nebenwirkungen hängen daher oft von Dosierung und Konsumkontext ab.
In der Regel sind Nebenwirkungen mild und vorübergehend. Wer die Mechanismen kennt, kann die eigene Routine so anpassen, dass die Vorteile im Vordergrund stehen.

Matcha enthält pro Gramm etwa 30 mg Koffein, 20–25 mg L-Theanin und 100–125 mg Catechine. Dazu kommen Vitamine A, C und E, Magnesium, Calcium und Ballaststoffe. Diese Vielfalt trägt zu den positiven Effekten bei, macht aber ein sinnvolles Dosieren wichtig, um eine Überlastung durch Koffein oder Tannine zu vermeiden.
| Nährstoff | Menge/g |
|---|---|
| Koffein | 30 mg |
| L-Theanin | 20–25 mg |
| Catechine (EGCG) | 100–125 mg |
| Ballaststoffe | 40 % |
| Vitamin C | 5 mg |
Die Halbwertszeit von Koffein liegt bei 5–6 Stunden. Das bedeutet: Eine Tasse Matcha kann bei spätem Konsum noch nachts wirken. Um Schlaflosigkeit zu vermeiden, trinke Matcha idealerweise vor 14 Uhr und bleibe bei einer Tasse am Morgen oder frühen Nachmittag.
Bei hoher Dosis kann Koffein Herzklopfen und Unruhe auslösen – auch wenn L-Theanin den Effekt teilweise ausgleicht. Menschen mit Angstneigung sollten auf 0,5–1 g reduzieren und die Einnahmen weiter auseinanderziehen.
Da das gesamte Pulver mitgetrunken wird, nimmst du Tannine und Ballaststoffe in relevanter Menge auf. Das kann Übelkeit, Krämpfe oder Sodbrennen auslösen – besonders auf nüchternen Magen. Starte daher mit einem halben Messlöffel und steigere langsam.

Polyphenole aus Matcha können die Aufnahme von nicht-hämischem Eisen reduzieren. Personen mit erhöhtem Risiko für Eisenmangel sollten Matcha zeitlich getrennt von eisenreichen Mahlzeiten konsumieren oder medizinischen Rat einholen.
Matcha kann die Ausscheidung unterstützen, was vorübergehend zu schnellerem Stuhlgang oder leichtem Durchfall führen kann. Das ist meist temporär und klingt nach einigen Tagen ab.
Matcha kann die Wirkung bestimmter Medikamente verstärken oder abschwächen (z. B. Antikoagulanzien, Betablocker). Wenn du Medikamente einnimmst, sprich vor regelmäßigem Konsum mit Ärzt*in oder Apotheke.
Schwangere, Menschen mit Herzproblemen, starker Angstneigung oder Magengeschwüren sollten besonders vorsichtig sein. Kinder und Jugendliche reagieren sensibler auf Koffein und sollten Matcha eher meiden oder stark begrenzen.
Für die meisten reichen 1–2 g pro Tag. Starte mit 0,5 g und steigere je nach Verträglichkeit. Trinke Matcha morgens oder vor 14 Uhr, um den Schlaf nicht zu beeinträchtigen.
Konsumiere Matcha zusammen mit einer leichten Mahlzeit (Obst, Joghurt, Müsli), um die Wirkung von Tanninen abzumildern und den Magen zu schonen.
Wähle einen Bio Matcha Ceremonial in kräftigem Grün – ohne Zusätze. Gute Qualität kann das Risiko von Verunreinigungen reduzieren.
Forschungsarbeiten zeigen, dass 2 g Matcha pro Tag Wachheit unterstützen und oxidativen Stress reduzieren können, ohne Sicherheitsgrenzen zu überschreiten. Andere Studien deuten darauf hin, dass Matcha vor dem Training Ausdauer und Fettverbrennung fördern kann – bei gleichzeitig stabiler mentaler Konzentration.
Matcha ist ein kraftvolles Getränk mit sanfter Energie, Antioxidantien und mentaler Klarheit. Nebenwirkungen bleiben meist mild, wenn du ihn bewusst konsumierst: Wähle hochwertigen Bio-Matcha, passe die Dosis an deine Verträglichkeit an und vermeide späten Konsum.
Schlafprobleme, Nervosität und Magen-Darm-Beschwerden – besonders bei Konsum auf nüchternen Magen oder am späten Nachmittag.
Starte mit kleinen Dosen (0,5 g), trinke Matcha zu einer Mahlzeit und bleibe möglichst vor 14 Uhr.
Überschreite 3 g pro Tag nicht, um Koffein- und Tannin-Effekte zu vermeiden.
Ja, insbesondere mit Antikoagulanzien und Betablockern. Hole ärztlichen Rat ein, wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst.
Schwangere, Kinder sowie Menschen mit starker Angstneigung oder Magengeschwüren sollten Matcha begrenzen oder vermeiden.
Bei Matcha Matcha bieten wir Ihnen einen Matcha in Zeremonienqualität an, der in Japan von Hand geerntet wird und aus biologischem Anbau stammt.
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