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Matcha ist für seinen unverwechselbaren Geschmack bekannt – geliebt von Teekennern ebenso wie von Einsteigern. Entdecken Sie die feinen Nuancen dieses grünen Teepulvers und warum es so einzigartig ist.
Das erste Merkmal von Matcha ist sein Umami: eine reichhaltige, tiefe Geschmacksnote, die oft als köstlicher „Brühe-Geschmack“ beschrieben wird. Dieses Empfinden entsteht vor allem durch Aminosäuren, insbesondere L-Theanin, die sich während der Beschattung in den Teeblättern anreichern. Indem die Blätter vor direktem Licht geschützt werden, fördert die schattige Kultivierung die Bildung von Chlorophyll und L-Theanin – und verstärkt so diese charakteristische Umami-Note.
Um dieses Umami voll auszukosten, bereiten Sie Ihren Matcha zu, indem Sie das Pulver mit einem Chasen (Bambusbesen) in einer Chawan bei 80 °C aufschlagen. Kräftiges Schlagen in „M“-Bewegungen bringt die Partikel zusammen, setzt die Aromen frei und erzeugt einen feinen Schaum. Wir empfehlen unseren Premium Bio Matcha in Zeremonienqualität aus Blättern der ersten Ernte – für eine unvergleichliche Umami-Intensität.
Neben Umami besitzt Matcha eine leichte natürliche Bitterkeit und eine Adstringenz, die von den Tanninen stammt. Dieses Gefühl – manchmal als leichtes Prickeln am Gaumen wahrgenommen – harmoniert mit der samtigen Süße des L-Theanins. Tannine tragen zu diesem adstringierenden Effekt bei, „reinigen“ den Gaumen und unterstreichen die aromatische Finesse von Matcha.
Um die Bitterkeit zu mildern, greifen viele Fans zum Matcha Latte: Pflanzliche oder tierische Milch rundet die Tannine ab und sorgt für eine cremige Textur. Ein Latte mit ungesüßter Mandelmilch hält die Kalorienzufuhr niedrig und lässt gleichzeitig die Aromen des Pulvers zur Geltung kommen.
Matcha offenbart ein komplexes Aromenspektrum: pflanzliche Noten, die an frisch geschnittenes Gras erinnern, marine Nuancen mit Anklängen an Algen und Meeresbrise – und manchmal fruchtige Akzente, etwa Birne oder grüner Apfel. Diese Nuancen hängen von Kultivar und Terroir ab: Uji, Nishio, Kagoshima oder Shizuoka – jede Region hat ihre eigene geschmackliche Signatur.
So zeigt ein Matcha aus Kagoshima, auf vulkanischen, mineralreichen Böden angebaut, oft ausgeprägtere iodige und umami-betonte Töne. Ein Matcha aus Uji, berühmt für seine jahrhundertealte Tradition, bietet hingegen häufig eine Balance aus Sanftheit und leicht süßlichen Noten.
Der Geschmack von Matcha ist ein Spiegel seines Terroirs. Klima, Bodenbeschaffenheit, Beschattung und Wasserqualität spielen eine entscheidende Rolle. Landwirte schützen die Teepflanzen zwei bis drei Wochen vor der Ernte mit schwarzen Netzen oder Mulch – so konzentriert sich die Photosynthese auf die Bildung von Chlorophyll und Aminoverbindungen. Nach der (oft) Handpflückung werden nur die Knospe und die ersten zwei Blätter verwendet.
Die Dampf-Trocknung (tanchazumi) bewahrt Farbe und Nährstoffe, während das Mahlen auf Granitsteinmühlen eine Erwärmung verhindert. Diese Schritte sorgen für eine optimale Feinheit – entscheidend für ein reines Aroma und ein samtiges Mundgefühl ohne „staubige“ Rauheit.
Man unterscheidet mehrere Matcha-Grade: Zeremonienqualität, Premium, Kulinarik und Blending. Zeremonienqualität ist für den puren Genuss gedacht – mit samtigem Umami und nur leichter Bitterkeit. Premium eignet sich für Lattes und Desserts, während Kulinarik vor allem in der Küche verwendet wird, da die Aromen kräftiger ausfallen.
Die Wahl des richtigen Grades ist entscheidend: Ein kulinarischer Matcha im Latte kann zu bitter wirken, während ein Matcha in Zeremonienqualität das Getränk mit seinem weichen, harmonischen Profil veredelt.
Für das beste Geschmackserlebnis halten Sie die Wassertemperatur zwischen 75 und 85 °C. Verwenden Sie etwa 1 g Pulver auf 50 ml Wasser und schlagen Sie es auf, bis ein feiner Schaum entsteht. Trinken Sie sofort, um alle Aromen einzufangen.
Matcha passt hervorragend zu süßen Speisen wie Wagashi (japanische Süßigkeiten) oder zu Herzhaftem wie Sushi und Sashimi – sein Umami und die Adstringenz balancieren die Reichhaltigkeit von rohem Fisch wunderbar aus.
| Merkmal | Beschreibung | Einfluss |
|---|---|---|
| Umami | Reichhaltig, herzhaft | Durch Beschattung verstärkt |
| Bitterkeit/Adstringenz | Leicht und ausgewogen | Durch Milch oder Süße gemildert |
| Aromen | Pflanzlich, maritim, fruchtig | Variieren je nach Terroir |
| Sanftheit | Natürlich und samtig | Dank L-Theanin |
Der Geschmack von Matcha verbindet Umami, eine feine Bitterkeit, Adstringenz und vielfältige Aromen zu einem einzigartigen sensorischen Erlebnis. Jede Tasse erzählt die Geschichte ihres Terroirs und der Herstellung. Wenn Sie tiefer eintauchen möchten, lesen Sie unseren kompletten Matcha-Guide oder besuchen Sie unseren Online-Shop, um Ursprung und Qualität zu entdecken, die zu Ihnen passen.
Der Umami-Geschmack entsteht durch L-Theanin und Aminosäuren, die sich durch die Beschattung stärker entwickeln und so die geschmackgebenden Verbindungen konzentrieren.
Wählen Sie Zeremonienqualität, schlagen Sie kräftig auf, um das Pulver vollständig zu emulgieren, oder fügen Sie etwas pflanzliche Milch bzw. einen Süßstoff mit niedrigem glykämischen Index hinzu.
Ein Premium-Matcha zeigt pflanzliche Noten (Gras, Spinat), maritime Akzente (Algen) und je nach Terroir auch fruchtige Nuancen (Birne, Apfel).
Boden, Klima, Wasserqualität und Teesorte bestimmen Aromen und Intensität – etwa vulkanische Profile in Kagoshima oder die traditionsreichen Stile aus Uji.
Zeremonienqualität ist ideal für puren Genuss: samtiges Umami, milde Bitterkeit und eine feine Textur ohne Körnigkeit.
Verwenden Sie 1 g Matcha, 75 ml Wasser bei 80 °C, schlagen Sie in „M“-Bewegungen auf, bis ein feiner Schaum entsteht – und genießen Sie sofort.
Bio Premium-Matcha steht für ein reines Pulver ohne Pestizide, reich an Chlorophyll und L-Theanin – für einen klaren Geschmack und eine cremige Textur.
Matcha harmoniert perfekt mit süßen Wagashi, frischem Sushi und sogar milden Käsen – für ein ausgewogenes Spiel aus Umami, Sanftheit und Adstringenz.
Bei Matcha Matcha bieten wir Ihnen einen Matcha in Zeremonienqualität an, der in Japan von Hand geerntet wird und aus biologischem Anbau stammt.
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