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Folsäure (Vitamin B9) ist unverzichtbar für die Gesundheit: Bildung roter Blutkörperchen, DNA-Synthese, Entwicklung des Nervensystems und Vorbeugung angeborener Fehlbildungen. Um genug davon aufzunehmen, setzen Sie auf eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten, Zitrusfrüchten und angereicherten Getreideprodukten. Erfahren Sie unten, wie jede Lebensmittelgruppe dazu beiträgt, Ihren Bedarf zu decken – und warum dieses Vitamin besonders in der Schwangerschaft so entscheidend ist.
Lesezeit: 12 Minuten
Folsäure ist die synthetische Form von Vitamin B9, einem wasserlöslichen Vitamin, das für Zellteilung und Geweberegeneration essenziell ist. Es unterstützt die Bildung von Blutzellen, die DNA-Synthese und die Entwicklung des Nervensystems. In der Schwangerschaft senkt eine ausreichende B9-Zufuhr das Risiko von Neuralrohrdefekten – daher ist dieses Vitamin besonders wichtig für Schwangere oder Frauen mit Kinderwunsch.
Eine Zufuhr von 400 bis 600 µg/Tag vor der Schwangerschaft und während des ersten Trimesters reduziert deutlich das Risiko von Neuralrohrdefekten (z. B. Spina bifida, Anenzephalie). Diese Fehlbildungen entstehen bereits in den ersten Schwangerschaftswochen – oft noch vor der ersten Ultraschalluntersuchung. Gesundheitsbehörden empfehlen daher eine Supplementierung, um die Risiken zu senken und eine optimale Gehirnentwicklung zu unterstützen.
Vitamin B9 ist für die Produktion roter Blutkörperchen unerlässlich. Bei einem Mangel kann eine megaloblastäre Anämie auftreten – zu große, wenig leistungsfähige Blutkörperchen –, was Müdigkeit, Blässe und Kurzatmigkeit verursachen kann. Eine ausreichende Zufuhr sorgt für eine gute Sauerstoffversorgung und mehr Energie im Alltag.
B9 beteiligt sich an der Bildung von Neurotransmittern (Serotonin, Dopamin), die für Stimmung und kognitive Leistungsfähigkeit wichtig sind. Ein Mangel kann Reizbarkeit und Gedächtnisprobleme begünstigen und langfristig das Risiko für depressive Verstimmungen erhöhen. Mit einer regelmäßigen Zufuhr unterstützen Sie mentale Klarheit und emotionales Gleichgewicht.
Als Schlüsselstoff der DNA-Synthese ermöglicht Folsäure die Zellteilung und die Reparatur von Gewebe. In Kindheit und Jugend – Phasen schnellen Wachstums – ist sie wichtig für Knochen- und Muskelentwicklung. Außerdem unterstützt sie Wundheilung und Zellerneuerung in jedem Alter.
| Lebensmittel | Folat (µg/100 g) | % NRV |
|---|---|---|
| Spinat (gekocht) | 140 | 35 % |
| Linsen (gekocht) | 358 | 90 % |
| Orangen | 30 | 8 % |
| Avocado | 80 | 20 % |
| Sonnenblumenkerne | 227 | 57 % |
| Angereicherte Cerealien | 400 | 100 % |
| Rote Bete (gekocht) | 109 | 27 % |
| Hühnerleber | 580 | 145 % |
Grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte und angereicherte Produkte liefern besonders viel Folat. Für Abwechslung ergänzen Sie Zitrusfrüchte, Avocados und Samen in Salaten oder Smoothies – so sichern Sie sich täglich eine solide Versorgung mit Vitamin B9.
Der Bedarf hängt von Alter und Lebensphase ab. Erwachsene benötigen etwa 300 µg/Tag, Schwangere 600 µg/Tag und Stillende 500 µg/Tag. In Wachstumsphasen oder bei hoher Belastung kann es sinnvoll sein, die Zufuhr bewusst zu optimieren.
| Gruppe | Empfehlung (µg/Tag) |
|---|---|
| Erwachsene | 300 |
| Schwangere | 600 |
| Stillende | 500 |
| Kinder (1–13 Jahre) | 150–300 |
Folsäure ist hitze- und wasserempfindlich. Langes Kochen in viel Wasser (z. B. Auskochen) kann den Gehalt um 30 bis 50 % reduzieren. Bevorzugen Sie Dämpfen, Mikrowelle oder kurze Garzeiten, um möglichst viele Nährstoffe zu erhalten.
Lagern Sie frisches Gemüse im Kühlschrank und verbrauchen Sie es zügig. Schneiden Sie es nicht zu früh: Kontakt mit Sauerstoff beschleunigt den Abbau von Folaten.
Bestimmte Medikamente (Antiepileptika, Methotrexat, Barbiturate) können die B9-Aufnahme verringern. Umgekehrt kann eine zu hohe Supplementierung einen Vitamin-B12-Mangel maskieren und neurologische Risiken erhöhen. Beginnen Sie daher Nahrungsergänzungsmittel nur nach Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal.
Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen (Malabsorption, Zöliakie) sollten ihre Versorgung im Blick behalten und ggf. auf gut verfügbare Formen achten bzw. eine passende Supplementierung mit Fachpersonal abstimmen.
Ein Mangel kann zu megaloblastärer Anämie, chronischer Müdigkeit, Reizbarkeit, neurologischen Beschwerden und Schwangerschaftskomplikationen führen. Erste Anzeichen sind häufig Blässe, Kurzatmigkeit und Appetitverlust. Bei Verdacht kann ein Bluttest Ihren B9-Status klären.
Folsäure ist ein Grundpfeiler der Zell-, Immun- und Nervengesundheit. Mit grünem Gemüse, Hülsenfrüchten, Zitrusfrüchten und angereicherten Produkten decken Sie Ihren Bedarf und senken das Risiko eines Mangels. Achten Sie auf schonende Zubereitung, variieren Sie Ihre Quellen – und holen Sie bei Bedarf professionellen Rat für eine passende Supplementierung. Für weitere Inhalte und Inspirationen entdecken Sie Matcha Matcha.
Um das Risiko von Neuralrohrdefekten zu senken, werden 400–600 µg/Tag bereits ab der Kinderwunschphase empfohlen.
Müdigkeit, Blässe, Kurzatmigkeit, Reizbarkeit sowie Verdauungs- und neurologische Beschwerden können auf einen Mangel hinweisen.
Hühnerleber: 580 µg/100 g (145 % der Empfehlung), gefolgt von gekochten Linsen (358 µg) und Sonnenblumenkernen (227 µg).
Bevorzugen Sie Dämpfen oder kurze Mikrowellen-Garzeiten und verzehren Sie grünes Gemüse möglichst frisch nach der Zubereitung.
In Kinderwunschphase und Schwangerschaft werden 400–600 µg empfohlen; sprechen Sie vor der Einnahme mit einer medizinischen Fachperson.
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