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Gerüchte über eine Matcha-Knappheit 2025 sorgen bei Fans von grünem Tee für Unruhe. Zwischen rasant wachsender globaler Nachfrage und Produktions-Herausforderungen in Japan schauen wir uns die Ursachen, die Auswirkungen und die besten Lösungen an, damit Sie Ihren liebsten Matcha Latte weiter genießen können.
Seit Herbst 2024 kursieren Hinweise auf eine Matcha-Knappheit – befeuert durch Kaufbegrenzungen großer japanischer Tee-Häuser wie Ippodo und Marukyu Koyamaen. Dahinter steckt vor allem eine weltweit explodierende Nachfrage, die die japanischen Produktionskapazitäten übersteigt.
Matcha ist ein Pulver aus Tencha-Blättern und wird nur zur Frühjahrs-Ernte produziert. Das begrenzt das Angebot naturgemäß. Nur etwa 6 % der gesamten japanischen Teeproduktion werden zu Matcha – dadurch bleibt Matcha per Definition rar.
Mehrere Faktoren erklären den globalen Matcha-Boom:
Laut Japan Times stieg die Matcha-Produktion zwischen 2010 und 2023 um 185 % – von 1.471 auf 4.176 Tonnen –, doch mehr als die Hälfte wird exportiert, was die Lager zusätzlich belastet.
Matcha ist aufwendig und saisonal. Tencha-Blätter wachsen im Schatten, um Chlorophyll und Aminosäuren zu maximieren, und werden nur im Frühjahr geerntet. Das anschließende Mahlen zu feinstem Pulver – traditionell mit Steinmühlen – ist langsam: ungefähr eine Stunde für 30 g Matcha. Das begrenzt die kurzfristige Skalierung.
Dazu kommt der Klimawandel: Unberechenbare Regenphasen und schwankende Temperaturen beeinflussen Menge und Qualität der Ernte, etwa in Regionen wie Uji und Shizuoka.

Japan kämpft mit einer alternden Bevölkerung und einem Mangel an Arbeitskräften in der Landwirtschaft. Viele junge Menschen ziehen in Städte, wodurch weniger Personen für Teefelder und Verarbeitung übrig bleiben.
| Faktor | Auswirkung |
|---|---|
| Weltweite Nachfrage | Export > 50 % der japanischen Produktion |
| Saisonalität | Ernte nur im Frühjahr |
| Klimawandel | Schwankende Erträge und Qualität |
| Arbeitskräftemangel | Weniger Personal für Anbau und Verarbeitung |
| Langsames Mahlen | 1 Stunde für 30 g Matcha |
Das japanische Landwirtschaftsministerium fördert mit Subventionen den Anbau von Tencha statt anderer Tees (z. B. Sencha). Ziel: die Produktion langfristig erhöhen.
Parallel werden Innovationen wie Predictive Analytics und nachhaltigere Praktiken (bessere Bewässerung, widerstandsfähige Cultivars) eingesetzt, um Klimaeffekte abzufedern.
Keine Panik: Die Frühjahrs-Ernte 2025 (ab Ende April) sollte die Lager vorübergehend auffüllen. So bleiben Sie entspannt bei Ihrem Matcha:
Für einen richtig guten Matcha Latte zu Hause: hier entlang zum ausführlichen Tutorial.
Knappheit führt oft zu Preisanstiegen, besonders bei Zeremonien-Matcha. Je nach Qualität und Herkunft liegen Richtwerte häufig bei 100–300 €/kg.
Vorsicht vor minderwertigen Produkten: Günstige „Green Tea Powders“ können geschmacklich weit weg von echtem Matcha sein – teils ohne saubere Herkunft oder mit fragwürdiger Verarbeitung. Umso wichtiger: seriöse Quellen und klare Angaben zu Tencha, Ursprung und Qualität.
Die Matcha-Knappheit ist Warnsignal und Chance zugleich: Produktionsstrukturen müssen weiterentwickelt werden. Während auch Länder wie China oder Taiwan Matcha anbauen, bleibt Japan die Referenz für Premium-Qualität. Produzenten zu unterstützen und bewusst zu konsumieren hilft, dieses traditionsreiche Handwerk zu erhalten.
Bis dahin: jede Tasse bewusst genießen. Besuchen Sie unsere Startseite für Produkte und Rezepte – und teilen Sie Ihre Kreationen gern mit #matchalatte.
Ja, teilweise. Die weltweite Nachfrage übersteigt die japanische Produktion – besonders bei Zeremonien-Matcha. Die Bestände sind angespannt, aber die Frühjahrs-Ernte 2025 bringt voraussichtlich kurzfristig Entlastung.
Matcha entsteht aus Tencha-Blättern, die im Frühjahr geerntet werden, und macht nur etwa 6 % der japanischen Teeproduktion aus. Langsames Mahlen und Klimaeinflüsse begrenzen das Angebot zusätzlich.
Guter Matcha ist leuchtend grün, sehr fein, mit umami- und kräuterigen Noten – ohne starke Bitterkeit. Meiden Sie stumpfe, grobe oder gelblich-olivfarbene Pulver. Achten Sie auf Herkunft (Japan), Qualität und idealerweise Bio-Zertifizierung.
Probieren Sie kleinere Shops oder bestellen Sie online bei seriösen Anbietern. Unser Bio Matcha Zeremonie ist eine verlässliche Option.
1–2 g Matcha mit 50 ml Wasser bei 80°C aufschlagen und dann 200 ml aufgeschäumte Milch hinzufügen. Für ein perfektes Ergebnis folgen Sie unserer kompletten Anleitung.
Die Ernte 2025 dürfte kurzfristig helfen, aber strukturelle Lösungen (mehr Tencha-Flächen, Verarbeitungskapazitäten) brauchen Zeit. Die Nachfrage bleibt hoch – bewusster Konsum und gute Lagerung sind aktuell die besten Hebel.
Bei Matcha Matcha bieten wir Ihnen einen Matcha in Zeremonienqualität an, der in Japan von Hand geerntet wird und aus biologischem Anbau stammt.
Die Produkte von Matcha Matcha